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Hören heißt Spüren.
 

Zuhören bedeutet wahrzunehmen. 

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Der Körper lügt nie, das hat mich immer fasziniert.

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Er birgt die Welt unseres Innenlebens und sendet uns in jedem Moment Signale. Wenn wir uns die Zeit nehmen, diesen Signalen zuhören und sie entschlüsseln, entfaltet sich eine eigene Logik. Eine Logik, die nach Kohärenz, Einklang und Resonanz strebt. Eine Logik, die das Leben fördert anstatt es zu vernichten, weil sie mit dem Leben selbst verbunden ist und nicht davon getrennt existiert kann. Sie erinnert uns daran, dass wir nicht anders sein müssen als wir sind. Wir dürfen anfangen das zu lassen, was unserem Sein im Wege steht

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Die Sprache des Körpers kennenzulernen, dem Unterbewussten zuzuhören und es fließen zu lassen, ist nicht immer leicht, aber dennoch erfüllend für mich. Es ist die Kunst zu leben das Schöne und Schmerzhafte miteinander zu verweben und dem Leben, das sich in all dem entfaltet, Raum zu geben. Mit dem Wesentlichen in Kontakt zu bleiben und damit das zu erkennen, was uns über die Erfahrung hinweg verbindet und befreit. ​

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Das gesammelte Wissen an Körpererfahrung teile ich gerne und freue mich, wenn ich andere Menschen damit inspirieren kann. Kontaktiere mich gerne. 

Das Leise
 

Das Laute legt sich über das Leise. Das Laute fordert, was das Leise fördert. Es  trennt, was das Leise verbindet.   

 

Wie kann sich das Sprachlose zeigen und sichtbar werden?

 

Das Leise wohnt im Zuhören, in der Langsamkeit, in den Zwischentönen und in den Augenblicken. Es ist der Raum, ohne den die Töne nicht klingen würden. 

Es ist der Ort, ohne den wir keinen Kompass hätten.  Es ist das Ganze, ohne das alles in seine Einzelteile zerfallen würde.

 

Das Leise spricht nicht. Es schreit nicht auf, es wirft keine Steine, keine Bomben, keine giftigen Pfeile. Das Leise wehrt sich nicht, es weicht zurück vor dem Lauten.

Es verschwindet. Und mit ihm verschwindet das Ganze.

 

Wir können es nicht abschneiden, nicht verneinen und nicht stummer machen als es ist. Denn obwohl es keine Sprache hat, können wir es hören. Es breitet sich aus, wenn wir ihm Raum geben. 

 

Das Leise drängt sich nicht auf, sonst wäre es laut. Es fließt in den Wärmelinien

und lebt in jedem von uns. Es spricht zu den Ohren des Körpers und zu den Fühlern des Herzens. 

 

Das Leise ist die Weite, die entsteht, wenn wir nach Hause kommen. â€‹

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